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Gruppe W » Das Gefechtszentrum für ArmA 3 » Gruppe W lädt ein
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8. Kampagne "Gefährdete Hoffnung"
15.02.2023 um 16:45

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Mirkuh

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Hintergrund

Ende der 1990-er kam es auf Altis & Stratis zu einem blutigen Bürgerkrieg, der die über 500 Jahre alte Monarchie zu Fall brachte. Mit Unterstützung der OSZE wurde eine Neuaufstellung der staatlichen Strukturen begonnen. Ein Verfassungsreferendum in 2001 bestätigte den Übergang zu einer parlamentarischen Demokratie mit schwacher Präsidialgewalt.
Das Programm der Aufständischen, die politischen Reformen mit einer Landreform und der weiten Umverteilung von Vermögen zu verbinden, konnte sich im neu entstehenden politischen System nicht durchsetzen. Gleichzeitig setzte eine langsame Annäherung des erneuerten Staates an die EU ein, angesichts des wirtschaftlichen Potenzials des Archipels von der EU heiß begrüßt.
In Folge des Ukrainekriegs ist es nunmehr Politik der EU, die gemeinsame Außen- und Verteidigungspolitik zu stärken.
Ein Kontingent der Bundeswehr hat seit Jahren den Auftrag, den Neuaufbau der Streitkräfte durch Ausbildung zu unterstützen.

In letzter Zeit scheint sich die politische Lage zuzuspitzen, in immer weiteren Teilen der Bevölkerung wächst die Unzufriedenheit, dass die Demokratisierung nicht mit einer Egalisierung der Lebensverhältnisse einhergeht. Unterdessen wächst in den Kreisen der alten wirtschaftlichen und politischen Eliten die Angst um die eigenen Privilegien...



Bearbeitet von Antagon am 08.03.2023 um 21:02
23.02.2023 um 23:41

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Antagon

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Wann?
Datum: >>> 02.03.2023 <<<
Beginn: >>> 19:30 Uhr <<<
Missionsstart: >>> 20:00 Uhr <<<
Wo?
>>> Server: publicam <<<

1. "Auf Einem Auge Blind"


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>>> Tagebuch aus der Zivilbevölkerung (anonym)<<<
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03. Mai 2033
Die Müllabfuhr ist seit heute geschlossen im Streik, in den letzten Wochen wurden es immer mehr Arbeiter/-innen und Angestellte aller Branchen die sich dem Aufruf zum Generalstreik anschlossen. Es wird immer schwieriger den Alltag zu organisieren, häufiger fehlen bestimmte Lebensmittel oder die Leute fahren kreuz & quer auf der Insel um noch eine geöffnete Tankstelle zu finden.
Viele der Generation unserer Eltern haben im Bürgerkrieg gekämpft, auch ich kann mich noch an nächtliche Schusswechsel und Explosionen erinnern, meine Tante Vália fiel im Kampf. Vielen hat jedoch die Demokratie auch kein großes Glück gebracht. Während die meisten in der Guerilla kämpfenden neben der Beseitigung der Monarchie auch die Reste der ständischen Gesellschaft abschaffen wollten, wurde dieser Traum in den Mühlen der Kompromisse und Verhandlungen zermahlen.
Wir können zwar wählen, aber auf dem Land und in einigen Städten hat immer noch der alte, ehemals königstreue Landadel das Sagen. Eine Landreform oder gar Enteignungen kamen nur spärlich zu Stande. Selbst entfernte Verwandte des ehemaligen Königshauses sitzen heute wieder auf alten königlichen Gütern, während die armen Landbesetzer/-innen vertrieben wurden. Alles legal…

05. Mai 2033
Inzwischen werden Teile der Armee eingesetzt um Lebensmittel- und Treibstofftransporte zu gewährleisten und es gab erste Auseinandersetzungen zwischen Streikenden und der Gendarmerie. Ich weiß nicht was ich von dem Ganzen halten soll, auch ich will, dass wir nicht nur eine Stimme haben, sondern dass unsere Stimme mehr zählt als das Geld und der Einfluss der alten Eliten, aber ich habe große Angst, dass hier wieder Blut fließt.
Ein Nachbar erzählte mir, dass es in den Chatgruppen der Royalisten hoch her geht. Angeblich soll ein hoher Militärchef gefordert haben, dass die Streiks und Proteste sofort unterbunden werden, er werde sich sonst selbst darum kümmern und eine gute Ordnung wieder herstellen. Alle wissen, dass ein guter Teil der Offiziere aus den Familien des Landadels stammt.
Keine/-r weiß, ob sich da wirklich etwas zusammenbraut oder ob es nur Schaumschlägerei einiger alter Herren ist. Ich hoffe sehr, dass sich die Armee aus der Politik heraushält, vielleicht haben ja die Reformen der letzten 20 Jahre etwas bewirkt. Es wäre schlimm, wenn die Bevölkerung wieder gegen die nun besser ausgebildete und besser ausgerüstete Armee kämpfen müsste, könnten wir es überhaupt?
Wie werden sich die Deutschen verhalten, die hier seit Jahren die Armee für die EU fit machen sollen?

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>>>1. Lage<<<
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a) Eigene Lage
2. Kp. / AFOR Btl. befindet sich im Feldlager PYRGOS.

II. Zg. bereitet sich auf Präsenzpatrouille vor.
I. Zg befinden sich auf einer Übung mit den AAF bei FRINI, III. Zg befindet sich im Feldlager und bildet AAF-Kräfte aus.

Absicht des Kp-Chefs ist es, mit II. Zg. eine gemeinsame Präsenzpatrouille mit AAF-Kräften im Raum PANAGIA – SELAKANO/Flugfeld durchzuführen.

b) Lage verbündeter Kräfte
II.u.III./4Kp. AAF befindet sich in Feldlager Pyrgos,
führt durch Präsenzpatrouille im Raum südlich Panagia,
um Hinweisen auf unangemeldete Starts und Landungen auf dortigem Flugfeld nachzugehen,
unter Überwachung durch uns,
sofort.

c) Zivile Lage
Die Zivilbevölkerung geht ihrem täglichen Leben nach. Der Großteil der Bevölkerung steht uns neutral gegenüber.
Es kommt täglich zu Streiks, welche eine Verbesserung der Lebensstandards fordern.

------------------------------------------------------
>>> 2. Auftrag <<<
------------------------------------------------------
II. Zg / 2. Kp
-stellt Gefechtsbereitschaft her
-gewinnt AA des III. Zg, 4./ InfBtl 2 der AAF bei PANAGIA
-koppelt mit AAF-Kräften in PANAGIA
-überwacht vorgehen verbündeter AAF-Kräfte
-gewinnt Feldlager PYRGOS bis spätestens 072300Lmai33
-wertet Einsatz mit AAF-Kräften aus

Karte:
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------------------------------------------------------
>>> 3. Durchführung <<<
------------------------------------------------------
zu erstellen

------------------------------------------------------
>>> 4. Einsatzunterstützung <<<
------------------------------------------------------
a) Logistische Unterstützung
Munition befindet sich auf den Fahrzeugen

b) Sanitätsdienstliche Versorgung
durch selbst und Kameradenhilfe

------------------------------------------------------
>>> 5. Führungsunterstützung <<<
------------------------------------------------------
a) Funk
Kompaniekreis: 50.000 Mhz
Zugkreis II. Zug: 52.000 Mhz
Gruppenkreise: Block 1 Kanal 1-4
Zugkreis III. Zug (AAF): 60.000 Mhz

Rufzeichen:
-Kp-Chef -> 2.0
-II. Zg -> BRAVO
-1. Grp -> BRAVO 1
-2. Grp -> BRAVO 2
-3. Grp -> BRAVO 3
-III. Zg AAF -> ZEUS

b) Sicht- und Kennzeichen
-Nebel ROT: Feindliches Fahrzeug / Feindliche Gruppe
-Nebel GRÜN: Eigene Kräfte
-Flagge ROT: Einbruchstelle
-Flagge GRÜN: Eigene Kräfte
-Flagge GELB: Verwundetensammelnest
-Flagge BLAU: zur freien Verfügung

------------------------------------------------------
>>> 6. Personelles <<<
------------------------------------------------------

Wir suchen ab sofort hier noch stellvertretende Operationsführer/in & Gruppenführer/-innen.
Bitte ein paar Slots für Gruppenführer/-innen frei lassen, naja und Gäste seid Ihr ja bei uns nicht!

Du willst einen der Jobs, hast aber keine Lust einen Account auf slotlist.info zu erstellen?
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Bearbeitet von marjosch am 02.03.2023 um 16:02
15.03.2023 um 21:16

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Antagon

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Wann?
Datum: >>> 16.03.2023 <<<
Beginn: >>> 19:30 Uhr <<<
Missionsstart: >>> 20:00 Uhr <<<
Wo?
>>> Server: publicam <<<

2. "Schlechte Aussichten"


------------------------------------------------------
>>> Tagebuch aus der Zivilbevölkerung (anonym)<<<
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08. Mai 2033
Gestern kam es zu schweren Kämpfen im Südosten. Eine Kolonne der Armee ist wohl in einen Hinterhalt geraten und niemand kam davon, auch Soldaten der Bundeswehr waren an den anschließenden Gefechten beteiligt, noch ist nichts genaueres zu erfahren.

10. Mai 2033
Die Gerüchteküche brodelt, im Netz und auf den Straßen sind die Vorkommnisse vom Samstag das heißeste Thema. Angeblich ging es um einen großen Schmuggel von Waffen und anderen militärischen Gütern und es soll ein hoher Offizier der Armee verwickelt sein.
Gestern gab es eine Pressekonferenz dort hieß es von offizieller Seite nur, dass eine Einheit der Armee in Gefechte verwickelt worden sei und weiter, dass es mit Hilfe der Bundeswehr gelungen sei einen bewaffneten Aufstand zu verhindern. Außerdem wurden Gesetze zum Schutz der Armee angekündigt. Was auch immer das alles bedeutet..

17. Mai 2033
Die Streiks gehen weiter, in den Supermärkten sieht es trist aus.
Die Armee setzt inzwischen immer mehr Transporte durch und führt zusammen mit der Gendarmerie Hausdurchsuchungen in Gewerkschafts- und Privathäusern durch, um jene die jetzt per Gesetz zur Arbeit verpflichtet wurden „zur Arbeit zu begleiten“. Die Antwort der Protestbewegung sind zunehmende Sabotagehandlungen, gestern brannten die Transformatoren im Solarkraftwerk bei Anthrakia.
Gerüchte gehen um, dass die Regierung in Kürze den Ausnahmezustand erklären könnte, mir macht das Angst. Ich weiß auch nicht was ich von dem halten soll, was der Nachbar erzählt, er meinte in diesen Chatgruppen der Royalisten sei es auffällig still geworden. Heißt das jetzt sie sind ganz zufrieden mit den Maßnahmen der Regierung, waren mehr Leute in diesen Waffenschmuggel verwickelt und halten jetzt die Füße still oder braut sich ein größeres Unwetter zusammen?
Insgesamt bin ich kaum noch optimistisch, schlechte Aussichten.

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>>>1. Lage<<<
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a) Lage gegnerischer Kräfte
Im Raum PANAGIA, SELAKANO, FERES ist eine größere Schmugglergruppe aktiv. Diese ist mit Handwaffen, Panzerabwehrhandwaffen und schweren MGs auf Pick Ups ausgerüstet und agiert in Zellen von bis zu 20 Personen.
Es wurde festgestellt, dass vereinzelt Angehörige der AAF mit den Schmugglern zusammenarbeiten.

Vermutete Absicht ist es, Schmuggelrouten offenzuhalten und sich durch Waffenschmuggel zu finanzieren.

b) Eigene Lage
2. Kp. / AFOR Btl. befindet sich im Feldlager PYRGOS.
I. Zug befindet sich im SO von Altis.
II. und III. Zug bereiten Gefechtsübung mit altisischen Verbündeten vor.

Absicht des KP-Chefs ist es, die Lage im SO von Altis durch I. Zug aufzuklären und mit II. und III. Zug AAF weiter auszubilden.
Hierzu soll heute das 2. Infanteriebataillon AAF durch II. und III. Zug in einer Gefechtsübung in der Gefechtsart Verzögern beübt werden.

c) Lage verbündeter Kräfte
2. InfBtl. AAF bereitet sich auf Gefechtsübung bei LAKKA vor.

d) Zivile Lage
Die Zivilbevölkerung in den ländlichen Gegenden geht ihrem täglichen Leben nach.
In den Städten wurde zum Generalstreik aufgerufen.
Der Großteil der Bevölkerung steht uns neutral gegenüber und lässt uns auch während Streiks passieren.

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>>> 2. Auftrag <<<
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II. Zg / 2. Kp
-stellt Gefechtsbereitschaft her
-gewinnt Truppenübungsplatz bei LAKKA
-bereitet vor Gefechtsübung "Verzögern" für 3./ InfBtl 2, AAF
-führt durch Gefechtsübung "Verzögern"
-wertet mit AAF-Kräften Gefechtsübung aus
-gewinnt Feldlager PYRGOS

Karte:
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------------------------------------------------------
>>> 3. Durchführung <<<
------------------------------------------------------
zu erstellen

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>>> 4. Einsatzunterstützung <<<
------------------------------------------------------
a) Logistische Unterstützung
Munition befindet sich auf den Fahrzeugen

b) Sanitätsdienstliche Versorgung
durch Selbst- und Kameradenhilfe

------------------------------------------------------
>>> 5. Führungsunterstützung <<<
------------------------------------------------------
a) Funk
Kompaniekreis: 50.000 Mhz
Zugkreis II. Zug: 52.000 Mhz
Gruppenkreise: Block 1 Kanal 1-4
Kp-Kreis 3./InfBtl 2 (AAF): 70.000 Mhz

Rufzeichen:
-Kp-Chef -> 2.0
-II. Zg -> BRAVO
-1. Grp -> BRAVO 1
-2. Grp -> BRAVO 2
-3. Grp -> BRAVO 3
-3. Kp -> HERAKLES

b) Sicht- und Kennzeichen
-Nebel ORANGE: Feindliches Fahrzeug / Feindliche Gruppe
-Nebel VIOLET: Eigene Kräfte
-Flagge ROT: Einbruchstelle
-Flagge GRÜN: Eigene Kräfte
-Flagge GELB: Verwundetensammelnest
-Flagge BLAU: zur freien Verfügung

------------------------------------------------------
>>> 6. Personelles <<<
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Bearbeitet von marjosch am 10.03.2023 um 03:43
30.03.2023 um 18:37

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Mirkuh

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Datum: >>> 30.03.2023 <<<
Beginn: >>> 19:30 Uhr <<<
Missionsstart: >>> 20:00 Uhr <<<
Wo? >>> Server: publicam <<<

3. "Vom Regen in die Traufe"


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>>> Tagebuch aus der Zivilbevölkerung (anonym)<<<
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19. Mai 2033
Heute morgen bin ich von einer Knallerei erwacht, schlaftrunken dachte ich noch wer so bescheuert ist eine Hochzeit schon am frühen Morgen mit einem Feuerwerk zu feiern. Ich wollte gerade aufstehen um die Fenster zu schließen, da gab es einen gewaltigen Schlag. Er war so heftig, dass ich ihn kaum mit den Ohren wahrgenommen habe, sondern eher wie einen brutalen Faustschlag in die Magengrube, mir blieb für Sekunden die Luft weg. Als ich wieder hören konnte, wurde mir klar dass in der Stadt eine heftige Schießerei im Gange war, in der ganzen Nachbarschaft schrien Menschen in Panik. Am schlimmsten war aber das durch alle Wände dringende Unhörbare, die Angst, der Schock, der die meisten stumm machte.
Als ich zu denken anfing, sammelte ich die Familie um mich herum, Dimitros kam auf die Idee Schränke, Sofas und Tische vor die Fenster zu stellen, damit keine Splitter hereinfliegen würden. Wir haben dann versucht irgendwelche Nachrichten zu bekommen, das Mobilfunknetz war tot. Im Radio wurde im Wechsel mit klassischen Werken in Dauerschleife nur die Aufforderung gesendet zu Hause zu bleiben und auf Anweisung der Katastrophenschutzkräfte zu warten, also das Gleiche wie beim großen Sturm vor 6 Jahren. Stundenlang, immer das Selbe.
Mittags fiel dann der Strom aus, gleichzeitig wurde das Radio stumm, das Schweigen war schlimmer als das sinnlose Gebrabbel.
Das Schießen hat inzwischen aufgehört, wir waren kurz Unten und haben den Kühlschrank, sämtliche Lebensmittel und Kerzen nach Oben gebracht, es kommt kein Wasser aus den Leitungen, aber glücklicherweise haben wir genügend Wasser in Flaschen. Diese Nacht werden wir überstehen...

Da fürchtete ich seit Wochen, dass eine Katastrophe hereinbrechen würde, jetzt ist sie da und immer noch bin ich ungläubig. Die verbreitete Armut war schlimm, die Streiks haben es für uns alle noch schwerer, mir jedoch auch Hoffnung gemacht, wir sitzen hier jetzt bei Kerzenschein und sind ratlos, nichts ist schlimmer als ein Bürgerkrieg, wir sitzen in der Traufe.

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>>>1. Lage<<<
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a) Lage
Teile der AAF haben auf uns geschossen. Teile scheinen uns neutral gegenüber zu stehen.
Ich vermute, es ist ein Putsch im Gange.

Nachdem wir versucht hatten Vertreter des BMZ und Angehörige der Bundeswehr zu retten, die irgendeine Veranstaltung im Krankenhaus von Kavala besucht hatten, konnten wir noch nach Norden ausweichen. Wir hatten dann noch kurz Kontakt zum Kp-Chef, dieser hat uns mitgeteilt, wo Verstecke und Sammelzonen für die Evakuierungspunkte liegen.

Dann wurde es chaotisch, ich kann nicht sagen wer da auf wen geschossen hat, vielleicht haben wir uns auch gegenseitig beschossen...die anderen habe ich aus den Augen verloren.

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>>>2. Absicht <<<
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Meine Absicht ist es, den Evakuierungspunkt … anzulaufen, um so zu entkommen.

Karte:
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>>> 3. Durchführung <<<
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-> Die anderen Angehörigen des Zuges finden.
-> Gemeinsam den Evakuierungspunkt erreichen.
-> Abhauen.

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>>> 4. Führungsunterstützung <<<
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a) Sicht- und Kennzeichen
-Nebel ORANGE: Feindliches Fahrzeug / Feindliche Gruppe
-Nebel VIOLET: Eigene Kräfte
-Flagge GRÜN: Eigene Kräfte
-Flagge BLAU: zur freien Verfügung
-Nebel VIOLETT 2x + Nebel ORANGE: Erkennungszeichen für Evakuierungskräfte

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>>> 5. Personelles <<<
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Bearbeitet von marjosch am 07.06.2023 um 07:32
12.04.2023 um 01:22

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Datum: >>> 13.04.2023 <<<
Beginn: >>> 19:30 Uhr <<<
Missionsstart: >>> 20:00 Uhr <<<
Wo? >>> Server: publicam <<<

4. "Freier Fall"


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>>> Tagebuch aus der Zivilbevölkerung (anonym)<<<
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20. Mai 2033
Wir hatten die ganze Nacht das Radio eingeschaltet gelassen, geweckt wurden wir von der Ouvertüre der Oper „Markos Mpotsaris“ von Pavlos Carrer, gefolgt von einer monoton vorgetragenen Rede.
Im Namen eines „Freundschaftsbundes zur Erweckung“ wurde verkündet, dass jetzt die „unbestechlichen und patriotischen Teile des Militärs die Verwaltung übernommen haben, um die korrupte und unfähige Elite zu hindern das glorreiche Vaterland zu versilbern und dem zerstörerischen, neoliberal-kultursozialistischen Spaltpilz der fremden Ordnung auszuliefern“. Gleichzeitig wurde erklärt, dass die ausländischen Streitkräfte geflohen wären und so gezeigt hätten, dass sie zu keinem echten Kampf bereit seien und dem „patriotischem Schwunge nicht gewachsen“.
Restteile der, der illegitimen Regierung treuen, Armee wurden aufgefordert sich der nationalen Erneuerung anzuschließen. Sollten sie sich weigern würden sie „innerhalb von Tagen niedergeworfen werden“ und wie die abgesetzte Regierung der „Gerechtigkeit der Geschichte überantwortet werden“. Was gerade mit der gewählten Regierung los war, welche Teile der Inseln unter wessen Kontrolle stehen, darüber kein Wort. War die Regierung, wie suggeriert schon gefangen genommen oder gar getötet worden?
Den Abschluss der Rede bildeten Anweisungen an die Bevölkerung. Sämtliche öffentlichen Versammlungen waren ab sofort untersagt und es wurde eine 72-stündige Ausgangssperre verkündet. Während der Ausgangssperre, würde die Versorgung der Bevölkerung durch das Militär gewährleistet werden, jeder Haushalt würde innerhalb des laufenden Tages aufgesucht werden, um den jeweiligen Bedarf festzustellen. Gleichzeitig wurde zugesagt in den nächsten Stunden die Strom- und Wasserversorgung wieder herzustellen.
Dann wurde wieder klassische Musik im Wechsel mit dieser offensichtlich aufgezeichneten Rede gespielt.
Überall im Viertel gingen die Fenster auf, Nachbar/-innen diskutierten lautstark über die Straßen und Höfe, die meisten waren verwirrt und verängstigt, viele hatten nur Spott für das Militär und sagten, dass die Offiziere ihnen nichts zu sagen hätten, wenige äußerten, dass jetzt endlich wieder Ruhe und Ordnung einkehren würden und endlich die Streiks und Blockaden aufhören würden. Die Mutigsten gingen hinunter und diskutierten auf der Straße, dann tauchte der erste Militärjeep auf…

Ein paar Schüsse in die Luft und alle verschwanden schnell in ihren Häusern.

Kurz darauf klopfte es an unserer Tür.
Wir wagten es nicht zu öffnen, trauten uns aber auch nicht nicht zu öffnen. Von draußen wurde versichert, dass wir keine Angst zu haben bräuchten und unsere vorherigen Beobachtungen aus dem Fenster schienen dies zu bestätigen, wir hatten keine Schüsse gehört, niemand war verschleppt worden, also schlich ich bebend an die Tür.
Draußen stand eine Gruppe Soldaten, angeführt von einem Offizier in einer mir fremden Uniform. Der, der ganz vorne stand, lächelte und die meisten hatten ihre Gewehre umgehängt, auf der gegenüberliegenden Straßenseite, vor dem Haus der Stergious, war das selbe Bild zu sehen. Ich wurde freundlich gefragt, ob wir irgendwelche Lebensmittel bräuchten, was ich verneinte. Der Wortführer fragte ob er kurz hereinkommen dürfte, überrascht von dem ruhigen und freundlichen Auftreten gab ich meiner Erziehung folgend den Weg frei, doch statt einer Person gingen gleich vier oder fünf Soldaten herein. Im Haus wurden die Waffen von den Schultern genommen, jede Tür geöffnet, in jedes Zimmer geblickt, ich war so verängstigt, dass ich alles nur noch wie durch einen Nebel wahrnahm und mich kaum noch an die Einzelheiten erinnere. Dimitros erzählte später, sie hätten nach Waffen und den Ausweisen gefragt, sowie wer auf welche Schule ginge und wo arbeiten wurde. Er selbst wurde angewiesen, sich für morgen um 7 Uhr bereit zu halten. Es käme ein Bus um ihn zur Arbeit fahren und er könne „endlich wieder zum Wohle aller wirken“.
Dann war der Spuk vorbei.

Zuerst war ich wie betäubt, dann versuchte ich in der Küche auf dem alten Herd etwas Kaffee zu bereiten. Um uns zu beruhigen haben wir dann Musikraten gespielt, wobei sich gerade Irelia hervortat. Aus den im Radio gespielten Werken konnten wir zusätzlich Stücke von Liveralis, Nikolopoulos und Rodotheatos erkennen. Doch nach wenigen Durchgängen ließen wir es, zu sehr erinnerte uns die Rede mit den Verlautbarungen des Militärs an den unerwünschten Besuch und wer kann schon den ganzen Tag Musik hören, die mehr als 150 Jahre alt ist?

Nachmittags gingen plötzlich die Lichter, die wir vergessen hatten auszuschalten wieder an und der Kühlschrank brummte, Ich probierte den Wasserhahn, das Wasser lief wieder!

Den Rest des Tages verbrachten wir mit Brettspielen, niemand erschien mehr an den Fenstern, um zu diskutieren.

Seit zwei Stunden bin ich wieder wach, irgendjemand hatte an unser Schlafzimmerfenster geklopft, kurz blitzte eine Lampe auf und ich sah das Gesicht von Dionys. Wie er auf unseren Balkon gekommen ist, weiß ich nicht, schnell ließ ich ihn herein. Er war völlig aufgelöst und hatte Tränen in den Augen. Mitten in der Nacht war er geweckt worden und hatte als erstes in die Läufe von Gewehren gesehen. Sie haben seine Frau geholt, wie sie hereingekommen waren wusste er nicht. Während seine Frau sich anziehen musste, war er gezwungen liegen zu bleiben, zwei Soldaten waren auf seine Decke getreten und hatten ihn mit ihren Waffen bedroht, so dass er sich nicht regen konnte.
Wir haben versucht ihn zu trösten und von Dummheiten abzuhalten, natürlich sind die Kinder und meine Eltern wach geworden, jetzt sitzen wir in der Küche mit verhängten Fenstern und schweigen.
Ich schreibe diese Worte und weiß nicht was ich denken soll, der Boden unter meinen Füßen scheint zu schwinden und ich versuche mich an diesem Tagebuch festzuhalten. Ich fühle mich als wäre ich und mit mir alles was ich liebe eine Klippe heruntergestürzt worden. Ungewiss wie hart wir aufschlagen.
Freier Fall.

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>>>1. Lage<<<
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a) Feindlage
Im ostwärtigen Altis operiert ein mech InfBtl.
In unserem Operationsgebiet wird eine verstärkte Kompanie Mech.Inf. auf Radschützenpanzer vermutet, sowie ein Flugabwehrraketenzug Ozelot.

Vermutete Absicht des Btls ist es, den ostwärtigen Teil von Altis zu sichern und zu verteidigen.

b) Eigene Lage
FschSpzZg/ 1. Kp, FschJgReg 31 befindet sich auf dem militärischen Teil des Flughafens THESSALONIKI und bereitet sich auf den Einsatz vor.
Absicht des Zugführers ist es, die Luftlandeoperation des Regiments in 4 Phasen vorzubereiten.

  • Phase #1: Infiltration des Operationsgebietes im Gleitsprung in 2 Wellen
  • Phase #2: Aufklären des zivilen Flugfeldes (Obj. RHEINE), aufklären mögliche LZ (Obj. NEUENKIRCHEN) durch CCT und Sicherungsgruppe 2 und aufklären und prüfen auf Eignung für ein Versteck von Obj. HEEK und Obj. OCHTRUP durch 1. Sicherungsgruppe 1 und Zugtrupp.
  • Phase #3: Aufklären der Feindstärke und Feindstellungen im Operationsgebiet, besonders in den Obj. METELEN, NORDHORN und BENTHEIM durch Sicherungsgruppe 2 und im Raum zwischen Obj. HEEK und Obj. MÜNSTER, sowie in Obj. MÜNSTER durch Sicherungsgruppe 1.
  • Phase #4: CCT und Sicherungsgruppe 2 ziehen bei Obj. RHEINE unter, Sicherungsgruppe 1 und Zugtrupp ziehen bei Obj. HEEK oder Obj. OCHTRUP unter. Aufklärungsergebnisse werden durch Zugtrupp an das Regiment gemeldet,

um dem Regiment so die Errichtung eines Brückenkopfes zu ermöglichen.

c) Lage verbündeter Kräfte
Verbündete Kräfte befinden sich in und um PYRGOS.
Absicht dieser ist es PYRGOS zu halten.

d) Zivile Lage
Die Zivilbevölkerung ist geflohen oder hält sich versteckt. Einige Zivilisten versuchen ihrem täglichen Leben weiter nachzugehen.

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>>>2. Auftrag <<<
------------------------------------------------------
Sicherungsgruppe 1 / FschSpzZg

- gewinnt LZ im Gleitsprung
- klärt auf Obj. HEEK und Obj. OCHTRUP
- richtet Versteck bei Obj. HEEK oder Obj. OCHTRUP ein
- klärt auf Raum zwischen Obj. HEEK und Obj. MÜNSTER
- klärt auf Obj. MÜNSTER
- wenn möglich klärt auf und vernichtet FlaRakZg Ozelot
- meldet Aufklärungsergebnisse und zieht unter bei Versteck

Karte:
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------------------------------------------------------
>>> 3. Durchführung <<<
------------------------------------------------------
a) Eigene Absicht
Wird durch Führer vor Ort bekannt gegeben

b) Einzelaufträge
Wird durch Führer vor Ort bekannt gegeben

c) Maßnahmen zur Koordinierung
Feuerregelung: Feuervorbehalt
Sperrbestand 30 %
Fallschirmsprung:
- öffnen auf 3200 m
- gleiten lassen Richtung 195 °

------------------------------------------------------
>>> 4. Einsatzunterstützung <<<
------------------------------------------------------
a) Sanitätsdienstliche Versorgung
durch Selbst- und Kameradenhilfe

------------------------------------------------------
>>> 5. Führungsunterstützung <<<
------------------------------------------------------
a) Führungsunterstützung
- Regimentskreis: 31.000 Mhz
- FschSpzZg: 50.000 Mhz
- Gruppenkreise: 51.000 bis 55.000 Mhz

Rufzeichen
- Rg-Kommandeur -> ROMEO 3-1
- FschSpzZg -> FOXTROTT
- Sicherungsgruppe 1 -> FOXTROTT 1
- Sicherungsgruppe 2 -> FOXTROTT 2
- Combat Control Team -> FOXTROTT CHARLIE

b) Sicht- und Kennzeichen
- Nebel ORANGE: Feindliches Fahrzeug / Feindliche Gruppe
- Nebel VIOLET: Eigene Kräfte
- Flagge ROT: Einbruchstelle
- Flagge GRÜN: Eigene Kräfte
- Flagge GELB: Verwundetensammelnest
- Flagge BLAU: zur freien Verfügung

------------------------------------------------------
>>> 6. Personelles <<<
------------------------------------------------------

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Wo? >>> Server: publicam <<<

5. "Schneller Habicht"


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>>> Tagebuch aus der Zivilbevölkerung (anonym)<<<
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21. Mai 2033
Wir behielten dann Dionys über Nacht bei uns, an Schlaf war nach der Folge von Schocks sowieso nicht mehr zu denken. Zumindest schafften wir es die Kinder ins Bett zu bringen, nachdem sie im Morgengrauen mit den Köpfen aus dem Küchentisch eingeschlafen waren. Lange redeten wir darüber was jetzt passiere, ob und was wir unternehmen sollten. Für Dionys war es jetzt das wichtigste herauszufinden was mit Cyana passiert war und er hatte keinerlei Illusionen von den Putschisten irgendetwas zu erfahren. Dimitros war in seinem Stolz angegriffen, immerhin hatte das Militär unerbeten unser Haus betreten und sogar durchsucht, es hatte sogar eines guten Freundes und Nachbarn Frau entführt. Bisher hatte sich Dimitros mit allerlei Zweifeln nicht am Streik beteiligt, immerhin verdiente er ja gutes Geld, aber in seiner Wut war er kaum zu bremsen. Eines war für ihn klar, er würde sich nicht an irgendeine Arbeit zwingen lassen. Im Morgengrauen verschwanden Dionys und Dimitros über den Hof, sie wollten zu einer Hütte in die Berge gehen, sich dort erstmal verstecken und versuchen befreundete Menschen zu kontaktieren, um vielleicht über Umwege mehr über Cyanas Schicksal zu erfahren.
Morgens kurz vor Sieben fuhr dann ein Reisebus, begleitet von Militärfahrzeugen in unsere Straße, am Steuer saß ein Zivilist. Die Soldaten stiegen aus und klopften an einzelne Türen. Wir konnten aus dem Fenster beobachten, dass einige Nachbarn in den Bus einstiegen. Kurz darauf wurde dann an unsere Tür geklopft.
Mir blieb nichts übrig als zu öffnen. Da standen sie wieder, der Dauerlächler und der Offizier in der fremden Uniform, fast alle trugen jetzt diese seltsame helle Uniform, hatten aber immer noch Westen unserer Streitkräfte an. Höflich wurde ich gefragt wann Dimitros fertig wäre, sie würden ihn jetzt sicher zur Arbeit bringen. Ich wollte dann erklären, dass er nicht zu Hause sei, sondern heute Nacht verreist. Ich konnte meinen Satz kaum beenden, da wurde das Lächeln eiskalt und ich wurde beiseite gedrängt, eine ganze Anzahl von Soldaten stiefelte in unser Haus.
Das war zu viel, ich schrie sie an, doch sie beachteten mich nicht, stießen jede Tür auf, betraten jedes Zimmer. Ich konnte sie nicht einmal dazu bringen, dass ich als erstes in das Kinderzimmer gehen könne, um die Kinder zu beruhigen. Selbst unter deren Decken wurden heruntergerissen unter ihre Betten geschaut. Als die Soldaten gingen sagte der Dauerlächler noch zu mir, dass ich besser dafür sorgen sollte, dass Dimitros bald nach Hause oder an seine Arbeit käme, sie könnten auch noch anders…
Zurück blieben einige Soldaten in unserer Straße und wir in unserem Schrecken.

Glücklicherweise trauten sich nachmittags die Doulgerakis über den Hof zu uns, sie versuchten uns zu trösten. Soula meinte, dass sie über alte Freunde aus dem Bürgerkrieg sicher etwas herausfinden würde und auch Dimitros und Dionys zu einem besseren Versteck verhalfen könne, nur würde es sicher ein paar Tage brauchen.
Inzwischen hatten wir die Kinder in den Hof geschickt, sie sind zwar schon fast erwachsen, aber alles müssen sie nicht wissen und gefährdet waren wir alle schon genug. Es war Kriton, der als erstes das Surren hörte und die Drohne sah. Sie flog scheinbar in Kreisen über unserer Nachbarschaft, diese Lücke der Überwachung war jetzt auch geschlossen…

Es war Irelia, die die Idee hatte ein Dosentelefon zu bauen.
Als die Drohne mal wieder weiter weg war, schlüpften die Doulgerakis, so schnell sie konnten zurück zu ihren Haus. Dank Irelias Einfall können wir jetzt zumindest mit ihnen reden ohne, dass von der Drohne aus eine Bewegung sichtbar ist.


22. Mai 2033
Heute bekamen wir keinen Besuch, die Militärs holten morgens die Leute ab die „zur Arbeit begleitet werden“, uns ließen sie aber unbehelligt.
Soula meldete sich am Nachmittag und meinte ich solle mal vorsichtig an dem Faden, ihre Dose zu mir herüber ziehen. In der Dose fand ich ein ausgedrucktes Bild, auf der Rückseite stand: „Heute morgen im Nordosten aufgenommen, später waren Gefechte zu hören, niemand weiß wer das ist und was es zu bedeuten hat. Die Regierung gibt es auch noch, die Armee hält ein großes Gebiet um Pyrgos und einige Einheiten kämpfen in den Bergen im Nordwesten.
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>>>1. Lage<<<
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a) Feindlage
In unserem Interessenbereich operiert eine verstärkte Kompanie mechanisierter Infanterie auf Pandur II.

In unserem Operationsgebiet befindet sich eine ausgebaute Straßensperre bei 238 - 219 mit einer Gruppe MechInf in Stellung, sowie ein Zug MechInf bei 60 % Stärke.
In der Tiefe wird ein Zug Raketenartillerie vermutet.

Vermutete Absicht der Kp ist es, den ostwärtigen Teil von Altis zu sichern und zu verteidigen.

b) Eigene Lage
2. Kp / FschJgReg 31 befindet sich auf dem militärischen Teil des Flughafens THESSALONIKI und bereitet sich auf den Einsatz vor.

Absicht des Kompaniechefs ist es im Kompanie Breitkeil, mit I. Zg links (hier Schwerpunkt), II. im Schwerpunkt folgend und III. rechts anzugreifen in 4 Phasen.

Phase #1: Vorbereitung, Anlandung in der Lz und gewinnen LD
Phase #2: Angriff bis PL PRUS, I. und II. Zug gewinnen PL PRUS, III. Zg nimmt Obj. Steinfurt
Phase #3: Überschreiten PL PRUS auf Befehl, I. und II. Zg nehmen Obj. MÜNSTER, III. Zg nimmt Obj. BORGHORST
Phase #4: Angriff bis LOA, I. Zug nimmt DELFINAKI (Obj.), II. Zg nimmt IOANNINA (Obj.), III. nimmt Gebäude 500 W IOANNINA (Obj.) und geht in zeitlich begrenzte Verteidigung.

Um den Luftlandebrückenkopf auszudehnen und zu härten.

d) Zivile Lage
Die Zivilbevölkerung ist geflohen oder hält sich versteckt. Einige Zivilisten versuchen ihrem täglichen Leben weiter nachzugehen.

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>>>2. Auftrag <<<
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III. Zg / 2. FschJgReg 31
-gewinnt LZ
-überschreitet LD selbstständig
-nimmt Obj. STEINFURT
-überschreitet auf Befehl PL PRUS
-nimmt Obj. BORGHORST
-nimmt Gebäude Ansammlung 500 W IOANNINA (Obj.)
-geht in zeitlich begrenzte Verteidigung Richtung SSW über

Karte:
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>>> 3. Durchführung <<<
------------------------------------------------------
a) Eigene Absicht
Wird durch Führer vor Ort bekannt gegeben

b) Einzelaufträge
Wird durch Führer vor Ort bekannt gegeben

c) Maßnahmen zur Koordinierung
Feuerregelung: Feuervorbehalt
Sperrbestand 30%

------------------------------------------------------
>>> 4. Einsatzunterstützung <<<
------------------------------------------------------
a) Sanitätsdienstliche Versorgung
durch Selbst- und Kameradenhilfe

------------------------------------------------------
>>> 5. Führungsunterstützung <<<
------------------------------------------------------
a) Funk

Kompaniekreis: 40.000 Mhz
Zugkreis: 50.000 Mhz
Gruppenkreise: 51.000 bis 55.000 Mhz

Rufzeichen
Kp-Chef -> 2.0
I. Zg -> ALFA
II. Zg -> BRAVO
III. Zg -> CHARLIE
1. Grp -> CHARLIE 1
2. Grp -> CHARLIE 2
3. Grp -> CHARLIE 3


b) Sicht- und Kennzeichen
- Nebel ORANGE: Feindliches Fahrzeug / Feindliche Gruppe
- Nebel VIOLET: Eigene Kräfte
- Flagge ROT: Einbruchstelle
- Flagge GRÜN: Eigene Kräfte
- Flagge GELB: Verwundetensammelnest
- Flagge BLAU: zur freien Verfügung

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>>> 6. Personelles <<<
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Wir suchen ab sofort hier noch stellvertretende Operationsführer/in & Gruppenführer/-innen.
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Bearbeitet von marjosch am 07.06.2023 um 07:35
05.05.2023 um 02:42

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Antagon

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Beginn: >>> 19:30 Uhr <<<
Missionsstart: >>> 20:00 Uhr <<<
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6. "Helfende Hand"


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>>> Tagebuch aus der Zivilbevölkerung (anonym)<<<
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23. Mai 2033
In der Nacht bin ich aufgeschreckt, ich hatte von Dimitros geträumt und während des ganzen Traums das drängende, ziellose Gefühl er sei in Gefahr. Verwirrt knipste ich das Nachtlicht an und lauschte in die Nacht. Erst nach Sekunden bemerkte ich das gelbliche Flackern vor den Fenstern und merkte, dass es nicht meine Sorge war, die mich geweckt hatte. Dumpf und fern waren Explosionen zu hören, dann ging das Licht aus.
Glücklicherweise hatte ich wegen unserer Erfahrungen aus den letzten Tagen eine Taschenlampe auf dem Nachttisch, schaltete sie an und hastete zu den Zimmern der Kinder, die Türen standen offen und ich hörte sie aus der Küche rufen. Seltsam wie schnell sich in der Katastrophe Routinen einstellen, so ist die Küche wohl unser Krisenzentrum geworden. Wieder schalteten wir das Radio ein, doch diesem war nichts sinnvolles zu entnehmen, nur Propaganda der neuen Regierung des „Freundschaftsbundes zur Erweckung“ und klassische, griechische Musik. Während ein Klavierkonzert von Iosif Liveralis rieselte, bauten wir ohne weitere Absprachen wieder unseren „Bunker“ und verschlossen die Fenster mit Möbeln.
Uns ging das Radioprogramm schnell wieder auf die Nerven. Die Stille jedoch war auch nicht auszuhalten, war sie doch nicht eine vertraute, warme Decke wie in all den Mainächten meines Lebens, sondern lauerte ängstlich, bis sie wieder von Explosionen zerrissen wurde. Die Stille selbst war zuweilen nicht einmal lautlos, sondern leise durchdröhnt von den Triebwerken irgendwelcher Flugzeuge oder Raketen.
Wie also diese bedrohliche Nichtstille übertönen? Sehr bedauerte ich es jetzt überhaupt keine Musik mehr gespeichert zu haben, nicht ein kleines Bisschen! Was blieb uns dann übrig als zu singen? Als uns nichts mehr einfiel schalteten wir das Radio wieder ein.
Immer noch die gleiche Musikauswahl, nun aber verstärkt Märsche, auch der Ton und der Inhalt der Mitteilungen des „Freundschaftsbundes zur Erweckung“ hatten sich geändert. In diesen offensichtlich wieder aufgezeichneten Nachrichten wurde mitgeteilt, dass „unser ehrwürdiges Vaterland von ausländischen Mächten angegriffen“ und dass die legitime Regierung entschiedene Maßnahmen zur Verteidigung ergreifen würde. „Wir werden den Feind schneller zu den Fischen werfen, als er Boote senden kann seine Soldaten aus dem Meer zu ziehen.“ Ebenso wurde verkündet, dass sich jetzt alle Bürger ihrer Pflichten dem Vaterland bewusst werden sollten und unbedingten Gehorsam zu leisten hätten.
Mit der steigenden Sonne hörten die Fluggeräusche und Detonationen auf, wir schoben die Möbel beiseite und wagten einige vorsichtige Blicke auf die Straße und auf den Hof. Nachdem wir das Fenster geöffnet hatten konnte selbst Kriton, trotz angestrengtem Lauschens auch in einer halben Stunde keine Drohne hören. Wir trauten uns endlich auf den Hof, warteten noch 10 Minuten hörend und beobachtend, offenbar wurden die Drohnen jetzt woanders gebraucht. Bei den Doulgerakis angekommen, nahmen wir uns herzlich gegenseitig in die Arme und versuchten uns einen Reim auf das Bild von den Fallschirmen, die Explosionen in der Nacht und die Propaganda der Putschisten zu machen. Es war Soula die plötzlich meinte: „Schluss mit dem Herumrätseln, lasst uns raus gehen!“
Zu unserer Freude waren wir nicht die ersten die sich wieder auf die Straße trauten und wurden immer mehr!
Viele wütende, ängstliche, aber auch seltsam glückliche Gesichter waren zu sehen, nie waren wir einander so nah. Es wurde hin und her diskutiert und die Angst ging um, dass die Armee beginnen könnte die Männer zu holen oder dass unmittelbar in unserem Viertel gekämpft werden würde. Ich weiß nicht mehr wessen Idee es war, ich weiß nicht mehr wer damit begann, aber am Mittag glich unser Viertel einem Ameisenhaufen. Am Nachmittag standen dann schon an allen Kreuzungen mit der Hauptstraße Barrikaden, gekrönt von Fahnen und mit Schildern in griechischer, englischer und deutscher Sprache „Keine Soldaten in dieses Viertel, hier leben nur Zivilist/-innen“ und „Den Putschisten keine helfende Hand“.

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>>>1. Lage<<<
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a) Feindlage
In unserem Interessenbereich operiert eine Kompanien mechanisierter Infanterie auf Pandur II, beide bei 70 % Kampfkraft.
In unserem Operationsgebiet ist mindestens ein Zug in den Ortschaften PAROS und KALOCHORI in Stellung gegangen.
Ein weiterer Zug sowie der Kompaniegefechtsstand werden in der Tiefe bei RODOPOLI vermutet.
Vermutete Absicht ist es, zu Verteidigung und so den Kessel um PYRGOS weiter aufrechtzuerhalten.

b) Eigene Lage
2. Kp / FschJgReg 31 befindet sich im Verfügungsraum 1000 W IOANNINA.
Absicht des Kompaniechefs ist es im Kompanie-Breitkeil, mit I. Zg links, II. (hier Schwerpunkt) und III. Zug im Schwerpunkt folgend rechts anzugreifen.
Um den äußeren Verteidigungsring des Kessels bei PYRGOS zu durchbrechen und Folgekräften den weiteren Angriff bis nach PYRGOS zu ermöglichen.

c) Lage verbündeter Kräfte
Verbündete Kräfte befinden sich in und um PYRGOS.
Absicht dieser ist es PYRGOS zu halten.

d) Zivile Lage
Die Zivilbevölkerung ist geflohen oder hält sich versteckt. Einige Zivilisten versuchen ihrem täglichen Leben weiter nachzugehen.

e) Unterstellung und Abgaben
Der Kompanie ist ein Zug Wiesel MK20, sowie ein Halbzug Wiesel TOW unterstellt.
Davon ein Halbzug Wiesel MK20 sowie ein Wiesel TOW dem I. Zug

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>>>2. Auftrag <<<
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I. Zg / 2. FschJgReg 31
-> gewinnt LD
-> greift an Richtung SÜD
-> nimmt Obj. SALZBERGEN (KALOCHORI)
-> greift weiter an Richtung WEST
-> nimmt Obj. SCHÜTTORF (RODOPOLI)
-> richtet sich zur zeitlich begrenzten Verteidigung ein

Karte:
[img]https://i.imgur.com/LnW52c1.png[/img] is not a valid Image.


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>>> 3. Durchführung <<<
------------------------------------------------------
a) Eigene Absicht
Wird durch Führer vor Ort bekannt gegeben

b) Einzelaufträge
Wird durch Führer vor Ort bekannt gegeben

c) Maßnahmen zur Koordinierung
Feuerregelung: Feuervorbehalt
Sperrbestand 30%

------------------------------------------------------
>>> 4. Einsatzunterstützung <<<
------------------------------------------------------
a) Sanitätsdienstliche Versorgung
durch Selbst- und Kameradenhilfe

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>>> 5. Führungsunterstützung <<<
------------------------------------------------------
a) Funk
Kompaniekreis: 40.000 Mhz
Zugkreis: 50.000 Mhz
Gruppenkreise: 51.000 bis 55.000 Mhz

Rufzeichen
Kp-Chef -> 2.0
I. Zg -> ALFA
1. Grp -> ALFA 1
2. Grp -> ALFA 2
3. Grp -> ALFA 3
Wiesel -> ECHO
II. Zg -> BRAVO
III. Zg -> CHARLIE


b) Sicht- und Kennzeichen
- Nebel ORANGE: Feindliches Fahrzeug / Feindliche Gruppe
- Nebel VIOLETT: Eigene Kräfte
- Flagge ROT: Einbruchstelle
- Flagge GRÜN: Eigene Kräfte
- Flagge GELB: Verwundetensammelnest
- Flagge BLAU: zur freien Verfügung

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>>> 6. Personelles <<<
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Bearbeitet von marjosch am 07.06.2023 um 07:35
08.05.2023 um 00:44

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2. Das Streamen ist unseren Gästen auf ihren offiziellen Clankanälen, nicht auf individuellen Kanälen, in Absprache mit uns erlaubt.
Bearbeitet von Antagon am 08.05.2023 um 01:04
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7. "Blattschuss"


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24. Mai 2033
Gestern ließ sich den ganzen Tag das Militär nicht mehr blicken, abends habe ich dann mit Soula unser Viertel verlassen, während ihr Mann auf meine Kinder aufpasste. Je weiter wir uns entfernten, desto weniger Barrikaden waren zu sehen und desto kleiner waren sie, aber an vielen Stellen waren die Menschen immer noch dabei sie zu errichten. Wie es scheint, war unser Viertel eines der ersten, dass beschlossen hatte sich zu schützen. So seltsam es scheint, überall herrschte eine fast festliche Stimmung und obwohl wir heute schon hunderte Kilo bewegt hatten fassten wir beherzt an.
Soula machte sich wie schon in unseren Straßen unentbehrlich, sind es doch nicht die ersten Barrikaden in ihrem Leben. Sie ermahnte die Leute Wachen einzuteilen und sowohl Brandbeschleuniger, als auch Löschwasser bereit zu halten.
Als wir uns nach vielen Gesprächen und viel Arbeit auf den Weg nach Hause machten, wurde mir von hinten auf die Schulter getippt. Verwundert dreht ich mich um und sah in die strahlenden Augen von Dionys. Er umarmte mich und Soula stürmisch, das hatte dieser zurückhaltende Mensch noch nie getan, aber in seinem Gang, in seinen Gesten war ein von uns noch nie gesehenes Feuer. Flüsternd sagte er, dass er uns ein Stück begleiten, aber nicht nach Hause gehen würde. Er blickte Soula mit einem tiefen Blick an und sagte: „Schönen Gruß von Nikolaos.“ An der Reaktion von Soula konnte ich sehen, dass es damit eine besondere Bewandtnis haben musste, zugleich schloss ich, dass ich besser nicht nachfragen sollte. Ich konnte mich kaum zügeln und wollte ihn mit Fragen zu bestürmen, was war mit Cyana, was mit Dimitros?
Dionys begann dann hastig zu erzählen:
„Dank der alten Verbindungen sammeln sich überall in kleinen Gruppen Menschen, die Widerstand leisten wollen. Wir wissen jetzt wo Cyana festgehalten wird und werden sie und andere Festgenommene befreien, wir haben zwar nur wenige Waffen, aber unsere Wut muss uns genügen. Wir wissen ja wer diese Leute sind, wir wissen wozu sie in der Lage sind und wir werden nicht warten, bis unsere Leute wieder einmal spurlos verschwinden.“ An mich gewandt meinte er noch „Dimitros geht es gut, wir sind zusammen und werden es vorerst auch bleiben. Keine Sorge, er wird nicht vorn dabei sein, er weiß ja kaum wie eine Waffe abgefeuert wird.“ Dionys lachte kurz: „Immerhin hat er sich ja erfolgreich um die Armee gedrückt“.
Dann waren wir schon an einer Kreuzung, er räusperte sich, nickte uns ernst zu und verschwand in der Nacht.

Soula und ich berieten, was wir zu Hause und in unserem Viertel von dem eben gehörten erzählen und was wir tun könnten, nicht viel… Wir kamen aber überein, dass ich den Kindern erzählen würde, dass ich von Dimitros gehört hatte, mehr nicht. Einigen Nachbar/-innen, würden wir erzählen, dass sich etwas zusammenbrauen würde, ohne Quelle, nur als Eindruck. Soula musste betrübt davon absehen unterzutauchen wie vor mehr als 25 Jahren, sie selbst ist nicht die Jüngste und ihr Mann ist herzkrank.
Zu Hause angekommen war die Aufregung und die Freude groß, es war schwierig all die neugierigen Nachfragen abzuwehren, ein Wort zu viel konnte immer noch gefährlich sein, hatte mich Soula gewarnt. Niemand weiß, ob es nicht auch Spitzel in der Nachbarschaft gibt. Die Kinder ins Bett zu schicken hatte keinen Sinn, sie waren viel zu aufgeregt. Nach dem wir mit den Doulgerakis gegessen hatten, schaltete ich das Radio ein. Zu unserer Überraschung war von vielen Störungen durchzogen jetzt ein anderes Programm zu hören.
Die Regierung existiert noch, die Armee ist nicht geschlossen auf der Seite des Putsches, die loyalistischen Teile halten noch Pyrgos und die es umgebenden Landstriche. Die EU hat ihre Unterstützungsmission in eine Kampfmission gewandelt und ist unter Führung der Deutschen gelandet. Die Sprecherin verkündete, dass die Landungskräfte ihren Brückenkopf ausgebaut hätten und kurz davor ständen sich nach Pyrgos durchzuschlagen. Die Regierung rief dazu auf, jetzt Ruhe zu bewahren, sich nicht zu unüberlegten Aktionen hinreißen zu lassen und das Gewaltmonopol zu achten. Soula hatte dafür nur ein verächtliches Schnauben übrig und sagte: „Was wir mit dieser Regierung noch anfangen, wie wir verhindern, dass es weiter mit uns bergab geht werden wir noch sehen. Zuerst ist aber etwas anderes wichtig, die Deutschen sollen ja gute Schützen sein, hoffen wir sie machen dem Putsch schnell ein Ende, verpassen ihm einen Blattschuss“.

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>>>1. Lage<<<
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a) Feindlage
Zwei Kompanien Mechanisierte Infanterie auf Pandur II, beide bei etwa 60 % Kampfkraft, sind an der Landenge entlang der Linie KALITHEA - TELOS - ANTHRAKIA in Stellung gegangen.
In unserem Operationsgebiet befindet sich bei 166-190 ein Checkpoint. Außerdem ist mindestens ein Zug entlang der Höhen bei 161-182 und im Kasernenbereich des ALTIS INTERNATIONAL AIRPORT in Stellung, hier wird auch der Kompaniegefechtsstand vermutet.
Vermutete Absicht des Feindes, ist es zu verteidigen, um uns den Zugriff auf den Flughafen, sowie den westlichen Teil von Altis zu verwehren.

b) Eigene Lage
4. Kp EGB / FschJgReg 31 befindet sich im Verfügungsraum 2000 N PAROS
Absicht des Kompaniechefs ist es, den feindlichen Rückraum übers Wasser zu infiltrieren und Richtung SW, über die Höhen bei 161-182 auf den ALTIS INTERNATIONAL AIRPORT anzugreifen, mit 3 Zügen nebeneinander, I. Zg links , II. mittig und III. rechts anzugreifen.
Um dem Regiment den Angriff über die Landenge auf den ALTIS INTERNATIONAL AIRPORT zu ermöglichen.

d) Zivile Lage
Die Zivilbevölkerung ist geflohen oder hält sich versteckt. Einige Siedlungen sind von der Zivilbevölkerung blockiert und sie verwehren jeglichem Militär den Zugang.

e) Unterstellung und Abgaben
jeden Zug ist ein Waffentrupp mit GraMaWa und MELLS unterstellt

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>>>2. Auftrag <<<
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II. Zg / 4. FschJgReg 31
- infiltriert via waterborn infiltration feindlichen Rückraum
- greift an Richtung SÜD WEST
- nimmt Obj GRONAU (Checkpoint)
- nimmt Obj. AHAUS (verbunkerte Höhen)
- nimmt Obj.
- richtet sich zur zeitlich begrenzten Verteidigung ein

Karte:
[img]https://cdn.discordapp.com/attachments/1066076046811734058/1109936421843779604/GrpWLE_GefaerdeteHoffnung_07_Blattschuss.png[/img] is not a valid Image.


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>>> 3. Durchführung <<<
------------------------------------------------------
a) Eigene Absicht
Wird durch Führer vor Ort bekannt gegeben

b) Einzelaufträge
Wird durch Führer vor Ort bekannt gegeben

c) Maßnahmen zur Koordinierung
Feuerregelung: Feuervorbehalt
Sperrbestand 30%

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>>> 4. Einsatzunterstützung <<<
------------------------------------------------------
a) Logistische Unterstützung
bei Obj. AHAUS sobald eigene Kräfte bei KALITHEA durchgebrochen sind

b) Sanitätsdienstliche Versorgung
durch Selbst- und Kameradenhilfe

------------------------------------------------------
>>> 5. Führungsunterstützung <<<
------------------------------------------------------
a) Funk
Kompaniekreis: 40.000 Mhz
Zugkreis: 50.000 Mhz
Gruppenkreise: 51.000 bis 55.000 Mhz

Rufzeichen
Kp-Chef -> 4.0
I. Zg -> ALFA
II. Zg -> BRAVO
1. Grp -> BRAVO 1
2. Grp -> BRAVO 2
3. Grp -> BRAVO 3

III. Zg -> CHARLIE


b) Sicht- und Kennzeichen
- Nebel ORANGE: Feindliches Fahrzeug / Feindliche Gruppe
- Nebel VIOLETT: Eigene Kräfte
- Flagge ROT: Einbruchstelle
- Flagge GRÜN: Eigene Kräfte
- Flagge GELB: Verwundetensammelnest
- Flagge BLAU: zur freien Verfügung

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>>> 6. Personelles <<<
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